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  Drei Völkerwanderungen quer durch das Land der Kelten (oder sonst durch die Schweiz)
   
 

Zum Abschluss des ersten kik-Moduls reisten 39 Kulturgeniessende am 28. März im Rattin-Car nach Mistail, darunter ganz augenscheinlich die für herrlichstes Frühjahrswetter notwendige Anzahl Engelinnen und Engel. Auf einem Felsplateau über der Albulaschlucht entdeckten sie nicht nur das ehemalige Frauenkloster St. Peter, sondern gleichzeitig auch den Ort, wo für Elke und Peter Jezler einst alles begann. Als junge Kunsthistoriker, singend und karolingische Malereien restaurierend. Doch davon später (natürlich nichts) mehr.

Bereits 80 Personen profitieren von kik

Für Schaffhauserinnen und Schaffhauser bedeutete KiK während vielen Jahren Kultur im Kammgarn. In der schon früh zum Kulturzentrum umfunktionierten Textilfabrik wurde und wird ihnen im musikalischen Bereich eine – zumeist – hoch stehende Alternative geboten. Seit Jahresbeginn 2015 gibt es zu KiK nun eine kik-Alternative: die von Peter und Elke Jezler ins Leben gerufene Reihe kunst im kontext. Dass sie es schaffen würden, die KunstGeschichte der Schweiz in 30 Lektionen und 30 Exkursionen spannend und laiengerecht zusammenzufassen, daran zweifelte wohl niemand. Aber würde das Angebot auch wirklich genutzt? Auch dies ganz augenscheinlich. Der Vortragsabend in der altehrwürdigen 666 und 6 Jahre alten Wohn- und Schneiderstube musste von Beginn weg doppelt geführt werden. Fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Claudia G, Annina M, Brigitte P, Ursula S, Paolo M – haben sich sogar die imaginäre jezlersche Ehrennadel für den Besuch aller sechs Veranstaltungen verdient. Insgesamt haben rund 80 Personen vom kik-Angebot Gebrauch gemacht, darunter etliche Mitglieder des Museumsvereins und hoffentlich natürlich auch einige zukünftige…

Mistail als Vorbild für Eberhard von Nellenburg?

Auf den Spuren der Römer in der Schweiz ging es in der ersten Exkursion nach Avenches, nach Aventicum, der nach der keltischen Schutzgottheit Aventia benannten Hauptstadt der Helvetier. Auf der zweiten Völkerwanderung zogen die Schaffhauser wiederum nach Westen, auf den Spuren der Thebäischen Legion und des Burgunderkönigs Sigismus nach St-Maurice, dem keltischen Acauno beziehungsweise dem römischen Agaunum. Der dritte Tagesausflug schliesslich führte auf karolingischen Wegen nach Rätien ins ehemalige Frauenkloster St. Peter in Mistail, ein Ortsname, der sich vom lateinischen monasterium ableitet. Und führte gleichzeitig nach Hause, denn das von Eberhard von Nellenburg gestiftete erste Kloster in Schaffhausen dürfte ähnlich ausgesehen haben wie das rund dreihundert Jahre zuvor gegründete Kloster Mistail mit seinem heute noch beeindruckendem Dreiapsidensaal. Sehen Sie dazu die Fotos von Vereinsmitglied Paul Wüst.

Cluny, Romainmôtier, Payerne, Hirsau, Schaffhausen

Am 22./23. April beginnt nun die zweite Doppel-Triade, die uns in die Zeit der Reform des burgundischen Klosters Cluny, die nach Romainmôtier, Payerne und – via Hirsau – auch nach Schaffhausen ausgestrahlt hat. Der Ausflug vom Samstag, 25. April, nach Romainmôtier und Payerne ist für das Verständnis der frühen Schaffhauser Geschichte so aufschlussreich, dass wir sie ins Jahresprogramm des Museumsvereins aufgenommen haben (siehe separate Ausschreibung).

Andreas Schiendorfer

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Wunderbare Wanderung nach Mistail - entweder vom Bahnhof Tiefencastel aus oder,
wie die meisten, vom inoffiziellen Carparkplatz.